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[Fachartikel] Funktionale Sicherheit – Teil 2
16. Mai 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Wissen
Für Praktiker, die eine Interpretationshilfe bei der Anwendung von Normen zur Funktionalen Sicherheit benötigen, wird ein Überblick zum Aufbau und zu den grundsätzlichen Anforderungen der Grundnorm DIN EN 61508 und der abgeleiteten bereichsspezifischen Norm DIN EN 61511 gegeben.
Sie gelten als wichtige Bewertungsmaßstäbe und Regeln der Technik, von denen abgewichen werden kann, wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise erreicht wird.
Ein entscheidender Schritt am Anfang des Sicherheitslebenszyklus ist die Herleitung der notwendigen Sicherheitsfunktionen aus einer Gefährdungs- und Risikoanalyse. Nicht nur die Sicherheitsintegrität der Sicherheitsfunktionen ist wichtig, sondern auch deren richtige Festlegung. Die dem sicherheitsbezogenen E/E/PE-System zugewiesenen Sicherheits-Integritätslevel beeinflussen den Schärfegrad, nach dem eine Anforderung der Norm zu erfüllen ist. DIN EN 61508 trennt die Spezifikationen in zwei auszuführende Bestandteile:
- die Anforderungen zur Sicherheitsfunktion (was macht die Funktion) und
- die Anforderungen zur Sicherheitsintegrität (die Wahrscheinlichkeit einer zufrieden stellend ausgeführten Sicherheitsfunktion).
DIN EN 61508 legt weder fest, welche Anforderungen zur Sicherheitsfunktion, noch, welche Anforderungen zur Sicherheitsintegrität für irgendeine bestimmte Anwendung notwendig sind. Den ganzen Beitrag lesen »
[Fachartikel] Funktionale Sicherheit – Teil 1
20. April 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Wissen
Für Praktiker, die eine Interpretationshilfe bei der Anwendung von Normen zur Funktionalen Sicherheit benötigen, wird ein Überblick zum Aufbau und zu den grundsätzlichen Anforderungen der Grundnorm DIN EN 61508 und der abgeleiteten bereichsspezifischen Norm DIN EN 61511 gegeben.
Sie gelten als wichtige Bewertungsmaßstäbe und Regeln der Technik, von denen abgewichen werden kann, wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise erreicht wird.
Die Norm DIN EN 61508 Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme
besteht aus:
- Teil 0: Funktionale Sicherheit und die IEC 61508
- Teil 1: Allgemeine Anforderungen
- Teil 2: Anforderungen an sicherheitsbezogene elektrische/elektronische/programmierbare elektronische Systeme
- Teil 3: Anforderungen an Software
- Teil 4: Begriffe und Abkürzungen
- Teil 5: Beispiele zur Ermittlung der Stufe der Sicherheitsintegrität (safety integrety level)
- Teil 6: Anwendungsrichtlinien für IEC 61508-2 und IEC 61508-3
- Teil 7: Überblick über Verfahren und Maßnahmen
Die Norm ist maßgebend für Gerätehersteller und Gerätelieferanten. Den ganzen Beitrag lesen »
ABGS goes Amerika!
28. März 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Referenz
Gemeinsam mit einem erfahrenen Partner im Bereich Biogasanlagen realisieren wir ein Projekt in Vancouver, Kanada. Das Ziel ist die Errichtung einer Biogasanlage, gekoppelt mit einer entsprechenden Biogasverwertung. Die benötigte Gaswarnanlage besteht aus einem Controller (Auswerteeinheit) der Firma RAE Systems Inc. an die Messfühler sowohl der Firmen RAE Systems Inc. als auch RKI Analytical Instruments GmbH angeschlossen werden. Besonders wichtig ist bei diesem Projekt, dass alle Bestandteile die benötigten UL-Zulassungen für den nordamerikanischen Markt besitzen. Den ganzen Beitrag lesen »
[Fachartikel] Vom GPSG zum Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)
15. März 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Wissen
Vom Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) zum Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)
Das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) vom 06.01.2004 wurde am 01.12.2011 vom Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) vom 08.11.2011 komplett abgelöst. Das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) ist eine verbindliche Rechtsnorm.
Am 1. Januar 2010 ist die Verordnung (EG) Nr. 765/2008 zur Akkreditierung und Marktüberwachung in Kraft getreten. Sie gilt in der gesamten Europäischen Union (EU) unmittelbar und ist gegenüber dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) vorrangig. Daneben hat der europäische Gesetzgeber durch den Beschluss 768/2008 weitere Marktbedingungen für die Vermarktung von Produkten in der EU erlassen, die zwar nicht unmittelbar gelten, die jeweilige Rechtslage in den einzelnen Mitgliedsstaaten aber natürlich beeinflussen.
Unter dem Eindruck dieser teilweise erheblichen Änderungen war der deutsche Gesetzgeber gezwungen, das bestehende Produktsicherheitsrecht zu reformieren. Da das GPSG mit seiner Verweisungstechnik auf Verordnungen wie etwa der Maschinenverordnung (9. Verordnung zum GPSG – 9. GPSGV) oder der Explosionsschutzverordnung (11. Verordnung zum GPSG – 11. GPSGV) in nahezu allen Bereichen geändert hätte werden müssen und zudem insgesamt elf europäische Produktrichtlinien tangiert sind, hat sich der Gesetzgeber zu einem Ablösungsgesetz entschieden. Den ganzen Beitrag lesen »
[Fachartikel] CO-Warnanlagen in Tiefgaragen – Teil 2
27. Februar 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Wissen
Eine CO-Warnanlage muss immer im Zusammenhang mit der Lüftung gesehen werden. Unter diesem Aspekt werden deshalb die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren über den Bau und Betrieb von Garagen und die VDI-Richtlinie VDI 2053 Raumlufttechnische Anlagen für Garagen
besprochen.
Auszug aus VDI-Richtlinie VDI 2053 Raumlufttechnische Anlagen für Garagen (keine verbindliche Rechtsnorm)
Diese Richtlinie enthält Abweichungen zu den aktuell gültigen, gesetzlichen Vorschriften (Garagenverordnungen der Länder). Bei der Anwendung der Richtlinie müssen die Genehmigung der zuständigen Baurechtsbehörde und die Abstimmung mit dem Bauherrn verbindlich vorgenommen werden.
2 Hygiene und technische Grundforderungen
2.2 Richtwerte zur Bemessung des Außenluftbedarfes
2.2.1 Definition der Grenzwerte der Luftverunreinigung
Die meisten Garagenverordnungen lassen noch eine CO-Konzentration von 100 ppm als Halbstundenmittelwert zu. Demgegenüber darf gemäß TRGS 900 (Arbeitsplatzgrenzwerte) an Arbeitsstätten eine CO-Konzentration von 60 ppm als Spitzenbegrenzung während keiner Viertelstunde überschritten werden. In Anlehnung an diesen Grenzwert wird in dieser Richtlinie eine zulässige CO-Konzentration von 60 ppm als Viertelstundenmittelwert zugrunde gelegt. Garagen sind so auszulegen bzw. zu betreiben, dass dieser Wert im Regelfall nicht überschritten wird. Den ganzen Beitrag lesen »
[Fachartikel] CO-Warnanlagen in Tiefgaragen – Teil 1
16. Februar 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Wissen
Eine CO-Warnanlage muss immer im Zusammenhang mit der Lüftung gesehen werden. Unter diesem Aspekt werden deshalb die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren über den Bau und Betrieb von Garagen und die VDI-Richtlinie VDI 2053 Raumlufttechnische Anlagen für Garagen besprochen.
Das Erfordernis einer CO-Warnanlage in der Tiefgarage ergibt sich aus den Landesgaragenverordnungen der einzelnen Bundesländer (verbindliche Rechtsnormen).
Auszug aus Sächsische Garagenverordnung – SächsGarVO
Erster Teil
Allgemeine Vorschriften
§1 Begriffe
Offene Garagen sind Garagen, die unmittelbar ins Freie führende unverschließbare Öffnungen in einer Größe von insgesamt mindestens einem Drittel der Gesamtfläche der Umfassungswände haben, bei denen mindestens zwei sich gegenüberliegende Umfassungswände mit den ins Freie führenden Öffnungen nicht mehr als 70 m voneinander entfernt sind und bei denen eine ständige Durchlüftung vorhanden ist. Den ganzen Beitrag lesen »
[Fachartikel] Gefährdungsbeurteilung
16. Januar 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Wissen
Welche Vorschriften fordern eine Gefährdungsbeurteilung?
- Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
- Chemikaliengesetz (ChemG)
- Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) mit Technische Regeln Gefahrstoffe (TRGS)
- Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) mit Technische Regeln Betriebssicherheit (TRBS)
- Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 “Grundsätze der Prävention”
- Explosionsschutz-Regeln (EX-RL, BGR 104), teilweise überführt in TRBS
Eine Gefährdungsbeurteilung wird sowohl von verbindlichen als auch von nicht verbindlichen Rechtsnormen gefordert. Den ganzen Beitrag lesen »
Funktionsgeprüfte Gaswarngeräte
4. Januar 2012 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Allgemein, Wissen
Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie gibt im halbjährlichen Abstand eine “Liste funktionsgeprüfter Gaswarngeräte” heraus. Die in der Liste aufgeführten Gaswarngeräte gelten als geeignet und bilden die Grundlage für den jeweiligen Anwendungsfall.
Gaswarngeräte für den Einsatz im Rahmen von Explosionsschutzmaßnahmen gemäß TRBS 2152 Teil 2/TRGS 722 sind hinsichtlich der messtechnischen Funktionsfähigkeit und der funktionalen Sicherheit für den vorgesehenen Einsatzfall geeignet auszuwählen.
Die Anforderungen an die messtechnische Funktionsfähigkeit von Gaswarngeräten sind im Anhang II, Abschnitte 1.5.5 bis 1.5.7 der Richtlinie 94/9/EG beschrieben. Den ganzen Beitrag lesen »
[Fachartikel] BG Regeln und Informationen – Teil 2
21. Dezember 2011 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Wissen
Die Berufsgenossenschaftliche Regeln und Informationen sind keine verbindlichen Rechtsnormen. Sie gelten als wichtiger Bewertungsmaßstab und Regeln der Technik, von denen abgewichen werden kann, wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise erreicht wird.
In den nachfolgenden Ausführungen soll keine Kurz- oder Zusammenfassung versucht werden. Vielmehr wird schwerpunktmäßig auf wesentliche Gesichtspunkte der Unternehmensführung und beispielhaft auf einen möglichen Einsatz von Gaswarntechnik hingewiesen.
BGI 836 (T 021) Gaswarneinrichtungen für toxische Gase/Dämpfe und Sauerstoff, Einsatz und Betrieb
BGI 518 (T 023) Gaswarneinrichtungen für den Explosionsschutz, Einsatz und Betrieb
Weiter zu Kalibrierung (Begriffe):
Nullgas ist ein Prüfgas, das weder brennbare Komponenten noch störende Verunreinigungen enthält. In der Regel wird atmosphärische Luft, in Sonderfällen auch synthetische Luft (20,9 % V/V Sauerstoff, Rest Stickstoff) verwendet. Den ganzen Beitrag lesen »
Weihnachten und Jahresrückblick
13. Dezember 2011 | Daniel Braune - ABGS GmbH | Kategorie Allgemein
Das Jahr 2011 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Alle freuen sich auf besinnliche Festtage im Kreise ihrer Familie und wünschen sich einen guten Start in das Jahr 2012. Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches, aber auch anstrengendes Jahr. In große Projekte, wie die Realisierung der Gaswarn- und Analysentechnik in der Stadtentwässerung Dresden GmbH, Schlammbehandlung oder die Realisierung der Gaswarntechnik im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Neubau Elbe-Laserlabore, haben wir unsere ganzen Erfahrungen eingebracht. Wir bedanken uns an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen.
Wir bedanken uns auch bei den zahlreichen Leser(innen) unserer Fachartikel-Reihe, welche wir dieses Jahr gestartet haben. Der Zuspruch war überwältigend, daher werden wir unsere Fachartikel-Reihe über Vorschriften, Gesetze und Wissen rund um Sicherheits- und Gaswarntechnik auch im kommenden Jahr mit aktuellen Themen fortsetzen. Den ganzen Beitrag lesen »
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